Im Rahmen einer Expedition im russischen Gebiet Kemerowo, so die Regionalverwaltung der Region, seien eindeutige Beweise für die Existenz des Yetis gefunden worden.

 

Bild: Fühlt sich wohl in Eis und Schnee – Der Yeti

Der Yeti

Quelle: Philippe Semeria – http://www.philippe-semeria.com

“Wissenschaftler” aus insgesamt sieben Ländern sind bei einer Konferenz in Sibirien dem Yeti auf der Spur. Der Ort ist gut gewählt, denn in der rund 3200 Kilometer östlich von Moskau gelegen Stadt Taschtagol haben sich in letzter Zeit die Hinweise auf die Existenz des Schneemenschen verdichtet. Von “unschätzbarem Wert” seien die vielen “Yeti-Sichtungen” in dem Gebiet Kemerowo, meinen die „Yeti-Wissenschaftler“. Sichtungen, wie die des Jägers Sergej Karpow:  „Er ging seltsam gebückt und war sicher kein Bär”, beschrieb er sein Erlebnis nach Angaben der Agentur Interfax. Um gleich hinterher zu schieben: “Ich schwöre, dass ich nicht betrunken war.”

Auch der Hirte Asat Chaschijew begegnete nach seiner Auffassung dem Yeti  und beschreibt ihn als “menschenähnliches Wesen mit dunkler Wolle”.

Bild: “Sichtung” des Yeti. Besonders auffallend: die Ähnlichkeit mit umliegenden Felsen.

real yeti

Quelle: http://www.ceticismoaberto.com/fortianismo/pegrande.htm

Kemerowo erscheint aber nicht nur aufgrund der vielen Sichtungen das momentane Yeti-Epie-Zentrum zu sein, vor ziemlich genau einem Jahr machte die Region schon einmal internationale Schlagzeilen, als russische Regionalbehörden offiziell eine Yeti-Warnung ausgaben. Es trat in Südsibirien sogar ein Krisenstab aus Bezirksleitung und Forstverwaltung zusammen. Dieser Schritt war notwendig geworden, da befürchtet wurde, dass ausgehungerte Yetis Haustiere verspeisen würden, denn nach den verheerenden Bränden vom Sommer 2010 seien die „Schneemenschen“ gezwungen, außerhalb der Wälder ihr Futter zu suchen. „Sie stehlen sogar Haustiere und machen auch nicht davor Halt, Bären das Futter wegzufressen“, warnt die Verwaltung der Region Kemerowo nach Angaben der Agentur Itar- Tass.

Wiedererwartend hielt sich der Appetit der örtlichen Yetis im Herbst 2010 dann zwar doch in Grenzen – gut für die Haustiere. Im Jahr 2011 könnte aber der Durchbruch in der Yeti-Forschung gelungen sein. So seien bei der Expedition „seine Fußabdrücke, seine mutmaßliche Schlafstätte und verschiedene Markierungen, mit denen der Yeti sein Revier kennzeichnet“ gefunden worden. Daneben entdeckten die Forscher nach eigenen Angaben „möglicherweise“ auch Haare. Die gesammelten „Artefakte“, die  nun in einem Labor untersucht werden sollen, würden jetzt zu 95 Prozent beweisen, dass der Yeti in der Region lebt, ließ die örtliche Behörde verlauten.

 

 

Quellen:

Wolfgang Jung, dpa

dpa/lk

http://www.n-tv.de/panorama/Forscher-glauben-an-Existenz-article4483321.html

http://www.welt.de/vermischtes/kurioses/article10321080/Russische-Behoerden-warnen-vor-Yetis-in-Sibirien.html

christian

  4 Antworten zu “Wohnt der Yeti in Sibirien? Sichtungen, Artefakte und Vodka”

  1. That saves me. Thanks for being so snesbile!

  2. Mich würde es wirklich mal interessieren, ob es Yetis nun wirklich gibt, oder ob es alles nur fake ist…

    Gruß Falk

  3. Das ist schön ein sehr mysteriöses Thema :-)

  4. Gibt es sie nun oder nicht? Wann rücken die Forscher mit der Antwort raus? Mich würde es auch mal brennend interessieren, ob es jetzt Yetis gibt.

    Halte uns bitte auf den laufenden.

    Gruß der Rollo

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