Jan 152013
 

Dinosaurier aus Hühner-DNA züchten – Erste Ergebnisse!

Der bekannte und renommierte Paläontologe Jack Horner wollte schon immer einen Dinosaurier als Haustier haben.

Aus einem Huhn einen Dinosaurier züchten - Titelbild: Der Hunosaurus

Es ist daher auch nicht verwunderlich, dass er einen Großteil seiner Karriere dem Versuch gewidmet hat, einen Dinosaurier im Stile von Jurassic Park zu züchten. Er fand Fossilien mit sehr gut erhaltenen Blutgefäßen und Gewebe, jedoch niemals mit intakter Dino-DNA. Eine Lösung für dieses Problem könnte es sein, einen lebenden Nachkommen der Dinosaurier (das Huhn) genetisch zu verändern. So sollten die Charakteristiken der Vorfahren reaktiviert werden. Das Ergebnis könnte ein “Huhnosaurus” sein. Zähne, Schwanz und Klauen inklusive.

Wie es funktioniert, erfahrt ihr in diesem interessanten Ted-Vortrag:

 

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Okt 262012
 

Folgen des Erstkontakts mit Außerirdischen – Negative Szenarien

In diesem Beitrag, der zugleich den Abschluss der Artikelserie „Folgen des Erstkontakts mit Außerirdischen eine Szenarioanalyse“ darstellt, befassen wir uns mit den “worst case” Szenarien, die im Falle von Kontakt mit Außerirdischen eintreten könnten. Genau wie der Einführungsartikel, der Blogartikel zu den positiven Erstkontaktszenarien und der Beitrag mit den neutralen Kontaktszenarien, basiert auch dieser wieder auf der Veröffentlichung von Seth D. Baum, Jacob D. Haqq-Misra (Pennsylvania State University) und Shawn D. Domagal-Goldman (NASA Plenetary Science Division).

Kontakt mit Außerirdischen - SzenarienBöse Außerirdische sind populär und gefürchtet zugleich

Szenarien, in denen die Menschheit bösartigen Außerirdischen über den Weg läuft oder von ihnen aufgespürt wird, erfreuen sich in Sciencefictionfilmen und -literatur großer Beliebtheit, sind sie doch Garant für eine zumeist spannende und aktiongeladene Handlung. Auch in der Wissenschaft sind es diese Szenarien, die die meiste Aufmerksamkeit bekommen, allerdings nicht wegen ihrem Unterhaltungswert, sondern wegen der katastrophalen Folgen für die Menschheit.

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Mrz 082012
 

Obwohl die Menschheit noch keine Spuren irgendeiner außerirdischen Intelligenz beobachten konnte, halten Wissenschaftler einen Kontakt mit Außerirdischen in der Zukunft für möglich. Über die Frage, wie ein solcher Kontakt ablaufen würde und welche Konsequenzen er für die Menschheit hätte, wird kontrovers diskutiert. Größtenteils Einigkeit besteht jedoch in dem Punkt, dass dieses Ereignis höchstwahrscheinlich nach bestimmten Mustern oder auch im Rahmen bestimmter Szenarien ablaufen könnte.

NASA Apollo 8 - Erdenaufgang auf dem MondBild: Aufgang der Erde betrachtet vom Mond

Seth D. Baum und Jacob  D. Haqq-Misra, beide von der Pennsylvania State University, und  Shawn D. Domagal-Goldman von der „NASA Plenetary Science Division“ haben in einer Veröffentlichung “Acta Astronautica, 2011, 68(11-12): 2114-2129″ eine Vielzahl möglicher Szenarien analysiert. Das Spektrum der Konsequenzen für die Menschheit beim Kontakt mit Außerirdischen reicht dabei von extrem großem Nutzen, bis hin zur vollständigen Vernichtung. Die Autoren sind der Auffassung, dass die Analyse möglicher Kontaktszenarien nützlich sein könnte, obwohl es unwahrscheinlich ist, dass sie im Kontakt, sprich dem Ernstfall, eins zu eins eintreten werden.

Quelle: Foto des  Apollo 8 Crewmitglieds Bill Anders aufgenommen am 24. Dezember 1968.

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Feb 232012
 

Arnold macht es in dem Film Predator vor – Perfekte Tarnung bringt jeden Gegner in Bedrängnis

Konventionelle militärische Tarnungsvorrichtungen sind darauf ausgerichtet, durch bestimmte Farb- und Formgebung die zu tarnenden Fahrzeuge, Geschütze, Einrichtungen oder Personen mit der Landschaft verschwimmen zu lassen. Bei passendem Gelände und entsprechender Distanz wird dies meist auch ganz gut gelingen. Unbestechlicher als das bloße menschliche Auge sind Wärmebildgeräte. Da nützt dann auch die dickste Tarnschminke und das beste Tarnnetz nichts mehr, was natürlich schlecht ist für den Infanteristen und für den, mal kurz im Unterholz geparkten Panzer erst recht, denn auf den möglicherweise folgenden Besuch mit einer wärmesuchenden Rakete würde die Panzerbesatzung sicher gerne verzichten.

Sniper in TarnanzugDer weltweit zweitgrößte Rüstungskonzern (laut Statistiken aus dem Jahr 2009) BAE Systems plc, der auch in der Luft- und Raumfahrt tätig ist, hat eine Lösung: Ein System mit der Bezeichnung ADAPTIV erlaubt es Panzern, in nur wenigen Momenten fast komplett mit ihrer Umgebung zu verschwimmen oder sich im feindlichen Infrarotbild als etwas anderes, etwa ein Auto, auszugeben. Folgendes Video demonstriert dies:
Bild: Sniper geht in Stellung

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Feb 152012
 

Erstaunliche kleine Kerlchen: ”Nano Quadrotors robots”

Leser, die zumindest hin und wieder darüber nachdenken, ob nicht eines Tages Maschinen die Erde verwüsten und die Menschheit versklaven bzw. vernichten werden, sollten sich die folgenden Videos besser nicht ansehen.

Wegbereiter der möglichen Roboter-Machtübernahme sind diesmal nicht die Entwickler von Cyberdyne Systems, sondern die Wissenschaftler des „General Robotics, Automation, Sensing and Perception (GRASP) Laboratory“ der  University of Pennsylvania. Diesen ist es gelungen, “Nano Quadrotors robots”, kleine mit vier Propellern ausgestattete, zu teilen auf Nanotechnologie basierende Flugroboter zu entwickeln, die zu Formationsflügen mit extremer Präzision in der Lage sind. Dabei fliegen sie nicht einfach nur nebeneinander, sondern führen in komplexen Mustern wirklich atemberaubende Flugmanöver aus. Man beachte vor allem die geflogene Acht gegen Ende des 1. Videos.


Auf YouTube hochgeladen von TheDmel am 31.01.2012 Video-Link

Hier weitere Videos:
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Feb 132012
 

Professor Anthony Atalas und seine Bioingenieure züchten Organe und Gewebe im Bioreaktor.

Der Bedarf an Spenderorganen übersteigt seit Jahren das Angebot. Durch die bisher kontinuierlich (in naher Zukunft möglicherweise sprunghaft) anwachsende Lebenserwartung in den westlichen Industrienationen, wird sich diese Problematik sogar noch verstärken. So hat sich im vergangenen Jahrzehnt die Zahl der Patienten, die auf eine Organtransplantation warten, verdoppelt. Die Zahl der tatsächlich durchgeführten Transplantaten ist jedoch nicht wesentlich angestiegen.
gezüchtetes Organ (Blase)

Professor Anthony Atalas, der Direktor des “Wake Forest Institute for Regenerative Medicine” und seine Bioingenieure arbeiten an einer genialen Lösung: Sie züchten in Bioreaktoren Organe und Gewebe. Die bisherigen Ergebnisse sind Beeindruckend und die ersten gezüchteten Organe (Blase) konnten bereits erfolgreich bei Patienten eingepflanzt werden.

Bild: Im Labor gezüchtete Blase
Quelle: Screenshot: Vortragsvideo: Anthony Atalas, TEDMED 2009.

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Jan 272012
 

Die Menschheit konnte bisher keine Zeichen jeglicher Art von extraterrestrischer Intelligenz (ETI) feststellen, dennoch werden in den letzten Jahren Forderungen von Forschern laut, die Vereinten Nationen sollten Pläne für den Umgang mit Außerirdischen erstellen.  Sogar die britische Royal Society, die weltweit älteste und zugleich renommierteste Gelehrtengesellschaft veranstaltete im Jahr 2010 eine Konferenz zu diesem Thema. Die eingeladen Wissenschaftler aus mehreren Disziplinen sollten erörtern, was bei einem Kontakt mit Außerirdischen zu erwarten sei und wie die Menschheit sich darauf vorbereiten könnte. Aber angenommen, die Menschheit hätte es bis zu einem gewissen Punkt selbst in der Hand, mit Außerirdischen in Kontakt zu treten, ist dann das Aussenden von Nachrichten wie bei Active SETI  bzw. METI eine gute Idee oder sollte die Menschheit nicht besser die Klappe halten und in Deckung bleiben?

Nebel um HD 87643Bild: Reflektionsnebel um den Stern HD 87643
Quelle: ESO  Creative Commons Attribution 3.0 Unported

Solche Bedenken bei dem Versuch der Kontaktaufnahme sind dem russischem Radioastronom Dr. Alexander L. Zaitsev vermutlich nie gekommen. Der Chefwissenschaftler des “Instituts für Radiotechnik und -elektronik” der “Russischen Akademie der Wissenschaften” schafft Fakten: Zaitsev sendet Hochleistungsradiosignal zu nahen Sternen und Planeten.

 

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Okt 102011
 

Ein Exoskelett ist eine Stützstruktur, die eine stabile äußere Hülle um einen Organismus bildet. Da es sich bei Insekten, Kieferklauenträger und Krebstieren über Jahrmillionen bewährt hat, ist es nur naheliegend, zu prüfen, ob nicht auch der Mensch durch außenliegende (künstliche) knochenartige Stützstrukturen profitieren könnte. Eine künstliche Stützstruktur alleine wäre aber nicht gerade als eine innovativ anzusehen: Bandagen, Protektoren und ähnliches gibt es ja schon eine ganze Weile und letztendlich macht das bei Geburt mitgelieferte Endoskelett auch keinen schlechten Job. Vollkommen anders sieht die Sache aber aus, wenn die künstliche Stützstruktur um Sensoren, die die vom Menschen eingeleiteten Bewegungen innerhalb des Bruchteils einer Sekunde erfassen und leistungsstarke Antriebseinheiten, die diese dann unterstützen bzw. verstärken, erweitert wird.

Bild: Exoskelett für den Future Force Warrior ein Projekteteil der Future Combat Systems Konzeption der US-Army.

Army Soldat der Zukunft

Quelle: Daren Reehl – http://www.army.mil/-images/2007/01/07/1718/

So ließe sich womöglich die Geschwindigkeit, Kraft, Ausdauer und Balance des menschlichen Körpers verbessern. Dies könnte dann Personen, die eine harte körperliche Arbeit ausüben, wie z.B. Soldaten und Sicherheitskräften, aber auch Menschen mit Erkrankungen, wie progressiver Muskeldystrophie (Muskelschwund) oder Lähmungen zugutekommen. Zukunftsmusik? Ganz im Gegenteil! Die ersten Produkte der Unternehmung Berkeley Bionics sind fast marktreif!

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Okt 092011
 

Die Suche nach einer zweiten Erde, die vor einigen Jahren noch beinah als Utopie abgetan wurde, hat sich als technisch möglich erwiesen und gehört heute in verschiedensten Instituten zum Tagesgeschäft. Doch wie findet man Planeten außerhalb unseres Sonnensystems, sogenannte Exoplaneten, insbesondere solche, die von der Größe in etwa der Erde entsprechen?

Bild: Erst vor wenigen Wochen (25.08.2011) mit dem HARPS-Instrument der ESO entdeckt und momentan der Top-Kandidat für einen bewohnbaren Planeten. Der von der Erde „nur“ 36 Lichtjahre entfernte Exoplanet HD 85512 b (artist’s impression!).

Erdähnlicher Planet HD 85512 b

Quelle: ESO/M. Kornmesser – http://www.eso.org/public/images/eso1134a/ – Creative Commons Attribution 3.0 Unported.

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Okt 012011
 

Als Promotion Aktion zum Verkaufsstart von “Deus Ex: Human Revolution” hat der Publisher Square Enix tief in die Marketingtrickkiste gegriffen und eine höchst interessante Dokumentationen über Cyborg-Technologie produzieren lassen. Die Doku mit dem Titel “Deus Ex – The Eyeborg Documentary” fand im Internet virale Verbreitung. Die Idee ist auch spektakulär, so wurde der Dokumentarfilmer Rob Spencer, der vor einiger Zeit bei einem Schießunfall ein Auge verlor, mit einer in seine leeren Augenhöhle eingebauten Kamera losgeschickt um über den Stand der Cyborg-Technologie zu berichten. Die in Deus Ex verfügbaren Technologien dienen als eine Art Referenz. Doch wie realistisch sind diese Cyborg-Fantasien? Wie viele Jahre trennen uns noch von Technologie-Stand, wie er im Game beschrieben ist?

Bild: Eyeborg Project – Künstliches Auge mit Kamera

Eyeborg Cyborg Auge

Quelle: eyeborgproject.com, Press Kit

In dem im Jahr 2027 angesiedelten Action-Adventure Game “Deus Ex: Human Revolution” kann der Spieler die Hauptfigur Adam Jensen mit einer Menge Cyber-Implantaten aufrüsten. Hier ist so ziemlich alles dabei, was das Cyborg-Herz höher schlagen lässt. Vom Augmented-Reality-Auge bis zu wirklich durchschlagenden Schusswaffen, die in die biomechanische Hand des Protagonisten eingebaut werden können, ist alles möglich.

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